Informationen zum Coronavirus

14.12.2020

SEHR GEEHRTE ANGEHÖRIGE, SEHR GEEHRTE BESUCHER UND GÄSTE, 

leider spitzt sich die Lage der Pandemie stetig zu. Die Länder haben am Sonntag den 13.12.2020 weitere Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie gefasst. Sie finden den Beschluss unter folgendem Link:

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975226/1827366/69441fb68435a7199b3d3a89bff2c0e6/2020-12-13-beschluss-mpk-data.pdf?download=1

Die darin festgehaltenen Maßnahmen verfolgen nach wie vor das Ziel, die Kontaktnachverfolgung wieder möglich zu machen und eine Inzidenz von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen zu erreichen.

Wir möchten Sie daher sehr herzlich um Ihre Unterstützung bitten, um unsere Bewohner*, unsere dringend benötigten Mitarbeiter*, aber auch Sie bestmöglich zu schützen. Wir alle können durch eine Vermeidung nicht dringend notwendiger Kontakte dazu beitragen, dass die Verbreitung des Coronavirus nicht noch schneller voran schreitet als sie es derzeit leider tut. Die Zahl der Infektionsfälle steigt täglich deutlich an, die Intensivpflegeplätze schwinden von Tag zu Tag. Es ist uns ein Anliegen, auch unsererseits zu verdeutlichen, das die Pandemie noch nicht vorbei ist.

Bitte informieren Sie auch weitere Angehörige oder Freunde unserer Bewohner* und erinnern Sie an die Verantwortung, die wir alle in dieser nach wie vor ernsten Situation tragen.

Die Länder haben uns als Träger der Pflegeeinrichtungen diverse verbindlich einzuhaltende Auflagen zur Durchführung von Besuchen in unseren Pflegeeinrichtungen auferlegt.

Zwar sind diese noch durch die einzelnen Länder individuell festzulegen, jedoch können wir schon heute davon ausgehen, dass folgende neue Regeln gelten werden:

• Besuche bei älteren und vulnerablen Personen sollen nur dann unternommen werden, wenn alle Familienmitglieder frei von jeglichen Krankheitssymptomen sind. Dazu ist es sinnvoll, fünf bis sieben Tage vor familiären Begegnungen die eigenen Kontakte zu reduzieren.

• In Regionen mit erhöhter Inzidenz soll der Nachweis eines aktuellen negativen Coronatests für die Besucherinnen und Besucher verbindlich werden.

• Das Betreten von Pflegeeinrichtungen soll nur noch unter Anwendung von FFP2-Masken (ohne Ausatemventil) gestattet werden

• Die Länder werden eine verpflichtende Testung mehrmals pro Woche für das Personal in den Alten- und Pflegeeinrichtungen anordnen.

Bereits festgelegte länderspezifische Regelungen:


Baden-Württemberg:

wie Sie mit Sicherheit der einschlägigen Presse bereits entnommen haben, gibt es eine mit Datum 16.12.2020 gültig werdende Neufassung der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO)

Sie finden diese unter folgendem Link: 

https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/

Folgende Maßnahmen gelten somit verbindlich ab 16.12.2020 für alle Pflegeheime, deren BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen:

• Die Erbringung nicht medizinischer körpernaher Dienstleistungen (z. B. Friseur, kosmetische Fußpflege etc.) ist nicht erlaubt  

• Alle MitarbeiterInnen sind verpflichtet, sich 2x wöchentlich durch die Einrichtung einer Testung  auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu unterziehen. 

• Alle MitarbeiterInnen sind dazu verpflichtet, eine FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) zu tragen. 

• BewohnerInnen sollten 1x wöchentlich mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests getestet werden 

• Ein Besuch ist nur nach Vorlage eines negativen schriftlichen oder digitalen Testergebnisses gestattet. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests darf höchstens 48 Stunden zurückliegen. Diese Testung kann auch durch die Einrichtung durchgeführt werden.

Sollten Sie einen PCR-Labortest vorlegen wollen, darf die Durchführung dessen nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. 

• Für Besucher von Pflegeeinrichtungen ist das Tragen einer FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) verpflichtend

Bitte versuchen Sie nach Möglichkeit, selbst für die Beschaffung dieser Masken für Ihren Privatgebrauch zu sorgen. 




Bayern: https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2020/711/baymbl-2020-711.pdf

Folgende Maßnahmen gelten somit verbindlich ab 16.12.2020 für alle Pflegeheime, deren BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen:

• Ein Besuch bei Ihren sich in unseren Einrichtungen befindlichen Angehörigen ist nur noch unter Vorlage eines aktuellen negativen Corona-Testergebnisses gestattet. Dabei ist darauf zu achten, dass die jeweilige Testung mittels eines Schnelltests nicht länger als 48 Stunden, die Testung mittels eines PCR-Labortests nicht länger als 3 Tage zurückliegen darf. Nutzen Sie bitte die regionalen Testmöglichkeiten, die Sie den Seiten Ihres zuständigen Gesundheitsamtes entnehmen können um unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort zu entlasten. Die Testungen bedeuten einen enormen organisatorischen und zeitlichen Aufwand, welcher zusätzlich zur Bewohnerversorgung aufgebracht werden muss. 

• Das Betreten der Einrichtung ist ausschließlich mit einer FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) zulässig. Der Bund stellt den Einrichtungen hierfür FFP2-Masken zur Verfügung, wann diese eintreffen ist jedoch nicht bekannt. Daher möchten wir Sie bitten, sich selbst um die Beschaffung zu kümmern. Sollten Masken verfügbar sein werden Sie die Einrichtungen während der Terminvereinbarung darüber informieren.

• Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen 2x wöchentlich, getestet werden. 

• jeder Bewohner darf höchstens einen Besucher pro Tag empfangen

• ohne telefonische Terminabstimmung darf kein Besuch stattfinden

Die nachfolgenden Auflagen haben nach wie vor gruppenübergreifend Bestand:

• Telefonische Terminabsprache für den Besuch mit der Einrichtung (dies ist aufgrund des erhöhten organisatorischen Aufwandes unerlässlich!)

• Erfassung der persönlichen Daten jedes Besuchers* durch die Einrichtung

• Eingangskontrolle und Screening durch Mitarbeiter* der Einrichtung

• Händedesinfektion, ggf. Händewaschen

• Tragen von mind. Mund-Nase-Bedeckung während des gesamten Aufenthalts in der Einrichtung (außer das jeweilige Bundesland gibt das Tragen einer FFP2-Maske vor)

• Nutzung von Bewohnerzimmern nur in Ausnahmefällen 

• Beachtung der allgemeine Abstandsregelung (mind. 1,5 Meter).

• Keine unnötigen Aufenthalte in Gemeinschaftsflächen (direkte Wege in die Einrichtung und wieder raus)

• Abmeldung bei Mitarbeiter im Ein-/ Ausgangsbereich




Brandenburg:

Per 16.12.2020 tritt die Neufassung SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung in Kraft

Sie finden diese unter folgendem Link: 
https://bravors.brandenburg.de/verordnungen/3__sars_cov_2_eindv

Folgende Maßnahmen gelten somit verbindlich ab 16.12.2020 für alle Pflegeheime, deren BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen:

• Besuche sind mindestens 1 Tag vorher mit der Einrichtung abzustimmen

• Pro BewohnerIn ist lediglich 1 Besucher pro Tag erlaubt

• Besuche sind nicht möglich, wenn es aktuell ein aktives SARS-CoV-2-Infektionsgeschehen in der Einrichtung gibt

 BesucherInnen mit Symptomen, die auf eine Erkrankung mit COVID-19 hinweisen oder Kontakt zu einer bestätigten an COVID-19 erkrankten Person innerhalb der letzten 14 Tage hatten, dürfen die Einrichtung nicht betreten

• Vor jedem Besuch sind die Kontaktdaten aufzunehmen und es ist ein Screening durchzuführen. 

• BesucherInnen sind über die Einhaltung der geltenden Hygienemaßnahmen aufzuklären und haben für die Einhaltung dieser während ihres Aufenthaltes zu unterzeichnen. 

• BesucherInnen haben vor Betreten des Einrichtungsgeländes eine FFP2-Maske ohne Ausatemventil aufzusetzen, welche durchgängig während des Aufenthaltes auf dem gesamten Gelände (sowohl innen als auch außen) getragen werden muss. Bitte sorgen Sie selbst für die Beschaffung der FFP-2-Masken für den Privatgebrauch. Ausschließlich in besonders gelagerten Ausnahmefällen können wir Ihnen eine Maske zur Verfügung stellen.

• Diese Verpflichtung entfällt, sollte die Person unmittelbar vor dem Besuch mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests in der Einrichtung negativ getestet worden sein. In diesem Fall genügt das durchgängige Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

• Alle Beschäftigten der Einrichtung haben grundsätzlich durchgängig eine FFP-2-Maske (ohne Ausatemventil) zu tragen. Diese kann bei Tätigkeiten, welche allein, in einem ausreichend belüfteten Zimmer (z. B. Dokumentationen, Stellung von Medikamenten, Herrichten eines Zimmers, Tätigkeiten in der Küche…)verrichtet werden und in Pausen im Freien mit ausreichen Abstand zu anderen Menschen abgesetzt werden.

• Alle sich im Dienst befindlichen MitarbeiterInnen müssen mindestens 2x wöchentlich auf das Vorliegen einer SARS-CoV-2-Infektion mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests getestet werden




Bremen:

Per 22.12.2020 tritt die Neufassung der Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Kraft.

Sie finden diese unter folgendem Link:
https://www.bremerhaven.de/de/verwaltung-politik/coronavirus/vorschriften-corona.101443.html

Folgende Maßnahmen gelten somit verbindlich ab 22.12.2020 für alle Pflegeheime, deren BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen:

• Personen, die die Einrichtung zu Besuchs- oder anderen Zwecken betreten wollen, ist die Durchführung eines PoC-Antigen-Tests anzubieten, um einen Besuch oder das Betreten der Einrichtung zu ermöglichen. 

• Eine Testung vor Ort wird entbehrlich, sofern Sie ein schriftliches oder digitales negatives Testergebnisses in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen können. Die zu Grunde liegende Testung darf maximal 48 Stunden zurückliegen. 

• Ohne Vorlage eines negativen schriftlichen oder digitalen Testergebnisses in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 ist ein Betreten der Einrichtung nicht möglich.

• Während des gesamten Aufenthaltes ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen

• Alle MitarbeiterInnen sind verpflichtet, sich 2x wöchentlich einer Testung mittels eines PoC-Antigen-Tests zu unterziehen. 




Hessen:

Per 16.12.2020 tritt die 23. Neufassung der Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus (Corona-Einrichtungsschutzverordnung) in Kraft.

Sie finden diese unter folgendem Link: https://www.hessen.de/sites/default/files/media/gvbl_nr_63.pdf

Folgende Maßnahmen gelten somit verbindlich ab 16.12.2020 für alle Pflegeheime, deren BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen:

• Alle MitarbeiterInnen sind verpflichtet, sich mindestens 1x pro Woche durch die Einrichtung einer Testung  auf das Vorliegen einer Infektion mit SARS-CoV-2 zu unterziehen. 

• Alle MitarbeiterInnen haben zu jeder Zeit eine FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) zu tragen. Unter der Voraussetzung, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird, entfällt diese Pflicht in allen nicht-öffentlichen Bereichen wie beispielsweise im Schwesternzimmer, im Personalaufenthaltsraum, in den Büroräumen etc.

• BewohnerInnen sollten 1x wöchentlich mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests getestet werden 

• BewohnerInnen dürfen pro Woche nur noch zweimal Besuche von jeweils bis zu zwei Personen empfangen

• Ein Besuch ist nur nach Vorlage eines negativen schriftlichen oder digitalen Testergebnisses gestattet. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests darf höchstens 48 Stunden zurückliegen. Sollten Sie einen PCR-Labortest vorlegen wollen, darf die Durchführung dessen nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. 

• Sollte ein durch die Einrichtung durchgeführter PoC-Schnelltest ein positives Ergebnis ergeben, ist ein Besuchsverbot auszusprechen, welches nach 14 Tagen endet, bzw. mit Vorlage eines schriftlichen oder digitalen negativen PCR-Labortestergebnisses auch entsprechend früher. 

• Für Besucher von Pflegeeinrichtungen ist das Tragen einer FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) verpflichtend




Mecklenburg-Vorpommern: 

Per 16.12.2020 tritt die der Pflege und Soziales Corona-VO M-V in Kraft.

Sie finden diese unter folgendem Link:
https://www.regierung-mv.de/Landesregierung/sm/Service/Corona/Pflege-und-Soziales/

Folgende Maßnahmen gelten somit verbindlich ab 16.12.2020 für alle Pflegeheime, deren BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen:

• Besucher sind erlaubt solange kein aktives Infektionsgeschehen besteht

• Inzidenzwert zwischen 35 und 49 Neuinfektionen*:
höchstens 2 Besuchende je BewohnerIn gleichzeitig, welche nicht dauerhaft festzulegen sind

• Zusätzliche Regelungen bei Inzidenzwert zwischen 50 und 74 Neuinfektionen*: 
höchstens ein/e BesucherIn je BewohnerIn welche/r für einen Zeitraum von mindestens 14 Tagen festzulegen ist. Das Betreten der Besuchsperson ist nur zulässig, wenn das Ergebnis einer vor Ort durchzuführenden Testung (PoC-Antigen-Schnelltestung) negativ ist oder der Nachweis des negativen Testergebnisses einer nicht länger als 72 Stunden zurückliegenden PCR-Labortestung beigebracht wird. Besuche sollen in einem hierfür vorgesehenen Besuchszimmer stattfinden.

• Zusätzliche Regelungen bei Inzidenzwert 75 und 99 Neuinfektionen*:
Besuche dürfen nur noch in einem hierfür vorgesehenen Besuchszimmer stattfinden. Dieses ist nach jedem Besuch zu desinfizieren und stoßweise zu lüften. 

• Zusätzliche Regelung bei Inzidenzwert zwischen 100 und 199*: Es dürfen maximal 3 Besuche pro Woche stattfinden

• Zusätzliche Regelung bei Inzidenzwert ab 200*: Es darf maximal 1 Besuch pro Woche stattfinden

• Die Einschränkungen der Punkte 2 bis 6 bleiben so lange in Kraft, bis der Ausgangswert der jeweiligen Stufe für mindestens 14 Tage dauerhaft unterschritten worden ist.

• Gruppenaktivitäten mit Angehörigen und sonstigen Dritten sind ausgeschlossen. Einrichtungsinterne Gruppenaktivitäten innerhalb des Wohnbereichs bei regelmäßigem Lüften erlaubt. Es müssen immer dieselben Teilnehmer sein.

• Besuchende, Aufsuchende und Personal in Pflegeeinrichtungen müssen während des gesamten Aufenthalts medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen. 

• MitarbeiterInnen können den Mund-Nasen-Schutz abnehmen, wenn sie sich allein oder zu zweit mit einem dauerhaften Abstand von mindestens 1,5 Meter in Räumlichkeiten befinden, zu denen nur das Personal Zutritt hat, regelmäßig gelüftet und die Hygienevorschriften eingehalten werden.

• Bei körpernahen Tätigkeiten hat das Personal mindestens eine FFP-2-Maske zu tragen. 

• Bewohner müssen ebenfalls einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz tragen wenn sie sich innerhalb der öffentlichen Räume oder Verkehrsflächen der Einrichtung befinden.

• Nicht medizinische Hygienemaßnahmen (beispielsweise Friseur, kosmetische Fußpflege) sind nicht erlaubt

• Ab einem Risikowert von 50 ist eine 2x wöchentliche Testung mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests seitens des Personals verpflichtend

• BewohnerInnen, welche an Familienzusammenkünften teilgenommen haben und wieder in die Einrichtung zurückkehren, sind in der Regel für einen Zeitraum von 10 Tagen zu isolieren. Innerhalb von 5 Tagen findet eine erste Schnelltestung statt, nach 8 Tagen findet eine zweite Testung statt. Sind beide Testergebnisse negativ so kann die Isolationsmaßnahme frühzeitig beendet werden.




Niedersachsen:

wie Sie mit Sicherheit der einschlägigen Presse bereits entnommen haben, gibt es eine mit Datum 16.12.2020 gültig werdende Neufassung der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (Niedersächsische Corona Verordnung)

Sie finden diese unter folgendem Link im Internet: 

https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html

Folgende Maßnahmen gelten somit verbindlich ab 16.12.2020 für alle Pflegeheime, deren BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen:

• Die Erbringung nicht medizinischer körpernaher Dienstleistungen (z. B. Friseur, kosmetische Fußpflege etc.) ist nicht erlaubt  

• Alle MitarbeiterInnen sind verpflichtet, sich 2x wöchentlich einer Testung  durch die Einrichtung auf das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2- Virus zu unterziehen. 

• BewohnerInnen sollten 1x wöchentlich mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests getestet werden 

• Sobald es ein Infektionsgeschehen in der Einrichtung gibt, dürfen keine Besuche mehr empfangen werden

• Besuche durch Angehörige oder das Betreten durch Dritte sind zwingend vorab anzumelden, andernfalls kann das Betreten der Einrichtung verwehrt werden

• Übersteigt die Inzidenzzahl 50 Neuinfektionen pro 100.000 EinwohnerInnen, muss BesucherInnen und allen weiteren Personen, welche die Einrichtung betreten wollen, die Durchführung eines PoC-Tests angeboten werden, um einen Besuch/das Betreten zu ermöglichen.

Ein Besuch bzw. Betreten darf erst bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses erfolgen. 

Eine Testung vor Ort ist nicht notwendig, wenn ein aktuelles schriftliches oder digitales negatives Testergebnis vorgelegt werden kann. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung darf nicht länger als 72 Stunden zurück liegen.

• BesucherInnen oder externe Personen welche mehr als 1x wöchentlich in die Einrichtung kommen, müssen analog der Regelung für die MitarbeiterInnen ebenfalls 2x wöchentlich getestet werden




Nordrhein-Westfalen:

Per 16.12.2020 tritt die Neufassung der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) in Kraft.

Sie finden diese unter folgendem Link: https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/201214_coronaschvo_ab_16.12.2020.pdf

Folgende Maßnahmen gelten somit verbindlich ab 16.12.2020 für alle Pflegeheime, deren BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen:

• Alle MitarbeiterInnen sind mindestens an jedem dritten Tag mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests zu testen 

• Alle MitarbeiterInnen haben bei unmittelbarem Kontakt mit Bewohnern eine FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) zu tragen.

• BewohnerInnen sind 1x wöchentlich mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests zu testen

• Sofern BewohnerInnen die Einrichtung verlassen sind sie bei der Rückkehr und erneut drei Tage danach mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests zu testen

• Besuchern soll nach Möglichkeit vor dem Besuch ein PoC-Antigen-Schnelltest angeboten und empfohlen werden. Ein Besuch ist nur nach Vorlage eines negativen schriftlichen oder digitalen Testergebnisses gestattet. Die dem Testergebnis zu Grunde liegende Testung mittels eines PoC-Antigen-Schnelltests darf höchstens 48 Stunden zurückliegen. Sollten Sie einen PCR-Labortest vorlegen wollen, darf die Durchführung dessen nicht länger als 72 Stunden zurückliegen. 

• Für BesucherInnen von Pflegeeinrichtungen ist das Tragen einer FFP2-Maske (ohne Ausatemventil) verpflichtend

Bitte versuchen Sie nach Möglichkeit, selbst für die Beschaffung dieser Masken für Ihren Privatgebrauch zu sorgen.




Schleswig-Holstein:

Per 16.12.2020 tritt die neue Landesverordnung zur Bekämpfung des Coronavirus SARS-CoV-2 in Kraft.

Sie finden diese unter folgendem Link: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Schwerpunkte/Coronavirus/Erlasse/201216_Landesverordnung_Corona.html#doc8be16521-10e6-4ab3-8ebd-8da2c31a6a90bodyText20

Folgende Maßnahmen gelten somit verbindlich ab 16.12.2020 für alle Pflegeheime, deren BewohnerInnen, MitarbeiterInnen und BesucherInnen:

• Alle Beschäftigten der Einrichtungen sind verpflichtet, sich 2x wöchentlich einem Schnelltest zu unterziehen

• Jeder Bewohner darf im Zeitraum von 16.12.2020 – 10.01.2021 jeweils nur von zwei fest genannten, von der Einrichtung zu registrierenden Personen, besucht werden. Die Auswahl dieser beiden Personen darf nicht mehr gewechselt werden.

• Besucher und alle anderen externen Personen sind verpflichtet, während des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen

• Personen mit akuten Atemwegserkrankungen dürfen die Einrichtung nicht betreten

• Die Kontaktdaten aller Personen, welche das Gelände der Einrichtung betreten, sind zu erheben

• BewohnerInnen mit akut respiratorischen Symptomen oder einer Störung des Geruchs- oder Geschmackssinns sind in einem Einzelzimmer (mit Nasszelle) unterzubringen.




Uns ist bewusst, dass diese Maßnahmen wieder massive Auswirkungen auf die sozialen Kontakte und den Alltag unserer uns anvertrauten Bewohnerinnen und Bewohner haben werden. Dennoch müssen wir gemeinsam versuchen, die nächsten Wochen gut zu überstehen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund!


* Aus Gründen der Lesbarkeit wurde im Text die männliche Form verwendet