Einrichtungsleitung
Michaela Tatjana Weininger
Pflegedienstleitung
Olga Rockel
11.08.2022
Großes Erstaunen und freudige Erwartung herrschte nicht nur bei uns Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, sondern vor allen bei unseren Bewohnern und Bewohnerinnen vor als an diesem Julinachmittag die Klinik clowns in unser Heim kamen.
Wie wurden die Bewohner der Wohnbereiche 1 und 2 überrascht, die sich im Aufenthaltsraum des Wohnbereiches aufhielten, als sich die Türe des Aufzugs öffnete und zwei leibhaftige Clowns ausstiegen und die anwesenden Bewohner lebhaft in ein Gespräch verwickelten.
Kopfschütteln, Augen reiben und das Runzeln in den Gesichtern der Bewohner war zu erkennen - erst recht, als die Clowns anfingen, mit den einzelnen Bewohnern in den Dialog zu treten.
Wo bin ich? – was ist los? – wer sind die da? – diese und weitere Fragen sind in den Gesichtern der anwesenden Bewohner zu lesen.
Freudig gestaltete sich das Zwiegespräch zwischen den „Ankömmlingen“ und den „Anwesenden“, herzlich wurde gelacht und laut mitgesungen, wenn die netten Clowns-Damen ein Lied anstimmten oder zu einem Thema hinleiten wollten.
Erstaunte Fragen, ernsthafte Antworten – und das Zurückerinnern „ja, damals“ – die Worte einer Bewohnerin drückten das Empfinden in dieser Stunde aus.
Umso größer die Überraschung bei den bettlägerigen Bewohnern, als nach dem Tür anklopfen nicht die Pflegekraft zum Lagern kam, sondern in Begleitung von „von was?“ kamen – zwei Wesen, die da lachend, tanzend und singend vor das Bett kamen, und eine Performance „Vogelgeschwitzter“ aufführten und nahtlos den Bettlägerigen als den dritten Akteur in dieses Spiel mit einbeziehen - ihn scheinbar als den tragenden Teil des Schauspieles zu brauchen.
So zwanglos wurde der Pflegebedürftige zu dem wichtigsten Teil des Trios, er lebte auf in seinem Tun: die Gesichtszüge veränderten sich; ein verschmitztes Lächeln beginnt einen Wettkampf mit dem Lächeln der Clowns und ein mahnender Zeigerfinger unter der Bettdecke in Richtung der Clowns zeigt an:
„liebe Mädels, bitte schön artig bleiben“.
(PS: das schelmenartige Lächeln hielt noch lange an.)
Gerade unseren bettlägerigen Bewohnern konnte durch den Besuch an den Betten in ihren Zimmern ein kleines High-light geschenkt werden.
Und dieser Besuch wird nicht nur den Bewohnern und Bewohnerinnen in Erinnerung bleiben, auch wir, die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Pflege und Betreuung haben uns über den Besuch sehr gefreut und konnte dadurch auch ein Paar Minuten Auszeit während der Arbeit genießen!
Wir bedanken uns recht herzlich für die freundliche Unterstützung bei Frau Krahn – Heubeck, die uns den Besuch der Klinikclowns bei unseren Bewohnern und Bewohnerinnen ermöglicht hat.
-Irene Böhm
Einrichtungsleitung
Michaela Tatjana Weininger
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Olga Rockel