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Im Klostergarten 10
59514 Welver
Ansprechpartner

Einrichtungsleitung
Marwin Küberski

Leistungen

Intensivpflege


Die Würde des Menschen ist unantastbar

Behutsam und mit hoher Versorgungsqualität kümmern sich speziell ausgebildete und hochqualifizierte Pflegeteams um unsere Patienten, denn Menschen mit schweren Hirnschädigungen wie zum Beispiel der Wachkomapatient, benötigt ein erhöhtes Maß an Grund- und Behandlungspflege. Um dies zu gewährleisten, stehen uns im Klostergarten eine 100% Fachquote beim Pflegepersonal und ein Therapeutenteam bestehend aus Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden zur Verfügung. Wöchentliche Hausbesuche und ein Netzwerk von Fachärzten, sichern die optimale Versorgung unserer Kunden von ärztlicher Seite.


Aktivierende Pflege


Bewegung bedeutet Leben

Bei uns wird die aktivierende Pflege gelebt. Diese Form der Pflege ist darauf ausgerichtet die Sinne unserer Wachkoma-Patienten zu stimulieren und deren Ressourcen zu wecken. Diese Pflege schafft die Voraussetzung für eine sinnvolle Therapie.

Bei der Pflege von Menschen mit einer erworbenen schweren Hirnschädigung, steht dieser Mensch mit all seinen Bedürfnissen und psychosozialen Problemen, im Vordergrund. Eine schwere Hirnschädigung tritt meist plötzlich und unerwartet auf und für Angehörige ist dies meist eine extreme Lebenssituation bei der sich oft die Frage gestellt wird, „Wie geht es weiter? Oder „Geht es überhaupt weiter?“.

Durch das breit gefächerte Förderprogramm und qualifizierte Angebot des Therapeutenteam, ist es unser Ziel, in dem Bereich das Input zu setzen indem die Störung der Reizaufnahme und der Reizverarbeitung vorliegt. Das Gehirn ist in der Lage sich neu zu organisieren, durch gezielte Therapiemethoden wie zum Beispiel das Bobath Konzept, welches physiologische Bewegungsmuster vorgibt und pathologische Bewegungsmuster hemmt.

Therapieziele


Spaß und Freude

Die therapeutischen Angebote haben folgende Ziele:

  • Gemeinsaftssinn fördern und pflegen.
  • Die Lebensqualität verbessern.
  • Integrationsprozesse zu erleichtern und zu fördern.
  • Das Selbstwertgefühl zu bestätigen und zu verbessern.
  • Vorhandene körperliche- und geistige Ressourcen der Kunden zu erkennen, zupflegen und im Rahmen der individuellen Möglichkeiten auszubauen.
  • Aggressionen und Spannungen im Rahmen der Möglichkeiten abzubauen.
  • Kreatives und/oder strategisches Handeln und Denken zu fördern oder im Rahmen der Möglichkeiten auszubauen.


Therapieangebote


Das Wachkoma Therapieprogramm wird im multiprofessionellen Team und in Zusammenarbeit mit den Angehörigen entwickelt. Ein individuell gestaltetes Therapieprogramm soll eine optimale Dosierung der Reizaufnahme bewirken.

Der Kunde mit seinen Stärken, Ressourcen und Defiziten steht im Mittelpunkt der Behandlung. Dafür treffen sich Angehörige, Betreuer, Therapeuten und die verantwortliche Pflegefachkraft zu Fallgesprächen, die mindestens einmal im Jahr und bei Bedarf auch öfters stattfinden. Entsprechend der Indikation, können folgende Therapieformen ärztlich verordnet werden.


Ergotherapie

Zielsetzung in der Ergotherapie ist das Wiedererlangen sowie der Erhalt größtmöglicher Handlungsfähigkeit und Selbständigkeit. Über eine lebensnahe, handlungsorientierte Förderung werden Entwicklungsanstöße gegeben sowie eingeschränkte Funktionen verbessert oder wieder hergestellt.


Physiotherapie

In der Physiotherapie stehen Kontrakturprophylaxe, Tonussenkung und die Behandlung nach anerkannten neuro-physiologischen Grundsätzen auf dem Programm. Integriert werden diese in einen ganzheitlichen individuellen Therapieplan.

Ziel der Physiotherapie ist, eine Verschlechterung der der Beweglichkeit zu verlangsamen, die Beweglichkeit mindestens zu erhalten, im optimalen Fall soll eine Verbesserung der Beweglichkeit erreicht werden. Desweiteren wird die optimale Hilfsmittelversorgung angestrebt, so dass die Kunden in ihre individuell angepassten Rollstühle oder bis in den Stand mobilisiert werden können.


Logopädie

Der Inhalt der logopädischen Therapie für Menschen im Wachkoma beinhaltet zwei wesentliche Bereiche. Zum einen die Kommunikationsanbahnung beziehungsweise –förderung, zum anderen die Dysphagietherapie (Schlucktherapie). Unter Berücksichtigung der Fähigkeiten des jeweiligen Patienten werden non-verbale (nicht-sprachliche) und verbale (sprachliche) Kommunikationsmöglichkeiten angebahnt.

Ein weiterer Aspekt ist das Trachealkanülenmanagement. In enger Zusammenarbeit mit erfahrenen HNO Ärzten, wird die optimale Trachealkanülenversorgung der Kunden gewährleistet. Auf ärztliche Anordnung, die abhängig von den individuellen Fähigkeiten des Kunden ist, kann das Entwöhnen der Trachealkanüle schrittweise erlangt werden.


Individuelle Entwicklung einer Tagesstruktur

Bei unseren Kunden im Pflegefachzentrum, handelt es sich unter anderen um Menschen im Wachkoma und/oder Minimal Concious State (MCS = Minimaler Bewusstseinszustand). Durch ihren Zustand, sind diese Menschen sicher nicht so leicht zu aktivieren, und zu beschäftigen.

Grundsätzlich sehen wir aber auch bei komatösen Menschen die Notwendigkeit, eine Tagesstruktur anzubieten. Mit diesem Konzept sollen die angebotenen Möglichkeiten dargestellt werden.


Sozialer Dienst


Betreuung und Beschäftigung

In dem von uns zugrunde gelegten Pflegemodell wird auf der Basis der Bezugs- und Gruppenpflege in der Betreuung und Beschäftigung gearbeitet. Die Betreuung und Beschäftigung wird in zwei Bereiche aufgeteilt:

a) Der Anteil der Betreuung und Beschäftigung, der die alltäglichen Dinge des Wohnbereiches und der damit verbundenen aktivierenden Pflege beinhaltet, liegt in den Händen und in der Verantwortung der Mitarbeiterinnen der einzelnen Wohnbereiche. und einer Gesellschafterin.

b) Der Anteil der Betreuung und Beschäftigung, der in der Verantwortung des betreuenden Sozialen Dienstes liegt, umfasst folgende Bereiche und Inhalte:

  • Kundenrorientierte Planung, Gestaltung und Entwicklung von eigenen Betreuungs- und Beschäftigungsangeboten.
  • Gestaltung und Planung von Festen oder anderen Events, zum Beispiel die Ausrichtung von Geburtstagsfeiern.
  • Individuelle Betreuung von Menschen in Form Einzelbeschäftigungsangebote.
  • Kreative Gruppenangebote, zum Beispiel: Singen und musizieren oder Mandala malen.
  • Krisenintervention, auch mit Angehörigen; Krankenhausbesuche.
  • Enge Zusammenarbeit und ständiger Austausch mit allen Bereichen der Einrichtung.
  • Teilnahme an Teams und Besprechungen Administrative Tätigkeiten wie die Dokumentation der Aktivitäten.
  • Mitorganisaton und Durchführung von Ausflügen.
  • Im Rahmen der Möglichkeiten den Alltag der Menschen im Wachkoma, mit dem Ziel das gemeinsame Leben und Zusammenleben in der Einrichtung, so angenehm wie möglich zu gestalten.


Gut koordiniertes Planen und Handeln

In der täglichen Praxis bedeutet das, dass Betreuungs- und Beschäftigungsangebote in Kooperation mit den Mitarbeiter/innen der Pflege, des therapeutischen Dienstes und der Pflegedienstleitung/Einrichtungsleitung geplant werden.

Die anderen Anteile und Inhalte sind im klassischen Muster der Funktionseinheit strukturiert, das heißt der Soziale Dienst ist mit verantwortlich für die Planung, die Organisation, die Gestaltung und die Durchführung von Angeboten, die sich an den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Kunden orientieren.

Stationäre Einrichtungen

Zur Charleston Holding gehören insgesamt rund 44 stationäre Einrichtungen, die körperlich und geistig beeinträchtigen Senioren eine vollstationäre Pflege anbieten. Unsere Wohn- und Pflegezentren sind in ganz Deutschland ansässig. Bei uns steht immer der Bewohner im Vordergrund, der in den gemütlich eingerichteten Häusern ein richtiges Zuhause finden und sich nicht als Gast fühlen soll. 

Die vollstationäre Pflege beinhaltet alle Pflegedienstleistungen sowie eine Versorgung mit zubereiteten Mahlzeiten.Im Vordergrund steht in allen Charleston-Häusern immer der Mensch mit seinen persönlichen Wünschen und dem Erhalt der Lebensfreude. In den Einrichtungen herrscht eine offene und warme Atmosphäre mit positiver Stimmung, viel Lachen und Herzlichkeit.

Vollstationäre Pflege

Wenn die Kraft im Alter schwindet und Angehörige die pflegerische Betreuung nicht mehr alleine leisten können, müssen viele ältere Menschen die gewohnte Umgebung verlassen. Wir wissen, wie schwer dieser Schritt oft fällt und möchten unseren Bewohnern daher die Ankunft im neuen Zuhause so leicht wie möglich gestalten. 

Die Gemeinschaft und das Pflegepersonal empfangen neue Bewohner herzlich, so dass sie sich schnell einleben können. Die vielen Gemeinschaftsangebote bieten eine willkommene Chance, schnell Kontakte zuknüpfen. In pflegerischer Hinsicht stimmen wir in unseren Wohn- und Seniorenzentren die Pflegeangebote individuell auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Bewohner ab. In den Vordergrund stellen wir bei allen Angeboten auch immer die aktivierende Pflege. Wir helfen dort, wo es nötig ist und motivieren unsere Bewohner andererseits dazu, ihre Selbstständigkeit so lange wie möglich zu bewahren. 

Unser gut ausgebildetes Fachpersonal bekommt immer wieder neue Impulse für die tägliche Arbeit. Viele unserer Wohn- und Pflegeeinrichtungen arbeiten nach dem Konzept der Bezugspflege, so dass jeder Bewohner seine Nöte und Sorgen mit einer Vertrauensperson besprechen kann. 

Kurzzeitpflege

Wenn ein pflegender Angehöriger durch Krankheit oder Krankenhausaufenthalte ausfällt, ist die Not oft groß. Schließlich soll der liebe Mensch weiterhin bestmöglich versorgt werden, sich geborgen und wohlfühlen. 

Viele Charleston Einrichtungen bieten Pflegebedürftigen ein Zuhause auf Zeit an, wenn der pflegende Angehörige verhindert ist. In den Wohnbereichen der Häuser gibt es eigene Pflegeplätze für die Kurzzeitpflege, in denen unsere Bewohner auf Zeit liebevoll versorgt werden. Selbstverständlich greift auch bei einer Kurzzeit- oder Verhinderungspflege unser Konzept der bedürfnisorientierten und aktivierenden Pflege. Da wo es möglich ist, nehmen unsere Gäste auf Zeit an den Aktivitäten teil und knüpfen in der Gemeinschaft schnell neue Kontakte. 

Verhinderungspflege

In vielen unserer Wohn- und Pflegezentren finden pflegende Angehörige Entlastung durch das Angebot der Verhinderungspflege. Mal wieder unbeschwert einen Urlaub genießen können, wichtige Formalitäten erledigen, die durch die Pflege des nahe stehenden Menschen zu kurz gekommen sind oder einfach mal wieder durchatmen und Zeit für den Ehepartner und die Kinder haben. 

In einigen unserer Seniorenzentren wurden dafür spezielle Plätze für die Verhinderungspflege eingerichtet. Hier wird eine vorübergehende Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen für einige Wochen oder Monate sicherstellt. Pflegende Angehörige können Kraft schöpfen mit dem guten Gefühl,dass der geliebte Mensch in dem ausgewählten Charleston Wohn- und Pflegezentren in liebevollen Händen ist. Dafür stehen in den Häusern spezielle Pflegezimmer zur Verfügung, die je nach Belegung auch kurzfristig in Anspruch genommen werden können. 

Pflege für Schwerstpflegebedürftige

Auch schwerstpflegebedürftige Menschen finden bei uns die bestmöglichen Bedingungen für ein würdevolles Leben. Unsere gut ausgebildeten Mitarbeiter gehen dabei auf die individuellen Bedürfnisse unserer Bewohner ein und sichern eine maximale Pflegequalität und Versorgung. 

Dabei ist es uns ein besonderes Anliegen, die Würde und die bestmögliche Lebensqualität der schwerstpflegebedürftigen Menschen zu bewahren. Durch unser besonderes Pflegekonzept möchten wir den Menschen so gut es geht eine Normalität ermöglichen. Wir schaffen die besten Rahmenbedingungen, dass unsere schwerstpflegebedürftigen Bewohner auch bei starken Einschränkungen würdevoll und nach ihren Werten leben können und sich dabei aufgehoben und geborgen fühlen.

Intensivpflege

Wir bieten eine ganzheitliche, umfassende Versorgung für Menschen mit Bedarf an Intensivpflege. Wie zum Beispiel Menschen im Wachkoma nach Hirnblutung oder Schädel-Hirn-Trauma, sowie jede weitere Indikation im Bereich der außerklinischen Intensivpflege.

Behutsam und mit hoher Versorgungsqualität kümmern sich speziell ausgebildete und hochqualifizierte Pflegeteams um unsere Patienten, denn Menschen mit schweren Hirnschädigungen wie zum Beispiel der Wachkomapatient, benötigt ein erhöhtes Maß an Grund- und Behandlungspflege. 

Das Therapieprogramm wird im multiprofessionellen Team bestehend aus Pflegefachkräften und Therapeuten in enger Kooperation mit unseren Kunden und deren Angehörigen entwickelt.

In regelmäßigen Fallbesprechungen werden individuelle Therapie-Einheiten für die Kunden erarbeitet um eine optimale Dosierung des Förderungspotenzials zu bewirken.

Fest eingesetzte, regelmäßige Behandlungen bestehen aus Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Musiktherapie.

Pflegefachzentrum

Wir bieten stationäre Langzeitpflege und Kurzzeitpflege sowie eine intensive Therapiebegleitung für Menschen mit schweren Schädigungen des Nervensystems in der Phase F sowie Betreuung und Pflege von langzeitbeatmeten Menschen.

Wir betreuen Patienten mit Trachealkanüle und enteraler oder parenteraler Ernährung, die zusätzlich – aber nicht zwingend – auf die maschinelle Beatmung angewiesen sind. Auch die Versorgung von Patienten mit multiresistenten Keimen ist gewährleistet. Die Versorgung erfolgt ausschließlich durch geschultes Fachpersonal. 

Neben der fachärztlichen und fachpflegerischen Versorgung steht den Kunden ein multiprofessionelles Team von zum Beispiel Physio- und Ergotherapeuten, Logopäden und Musiktherapeuten zur Verfügung.

Für die individuelle Betreuung setzen wir unser Personal nach dem Prinzip des Primary Nursing ein. Der daraus entstehende Vorteil ist, dass Therapien für das jeweilige Bedürfnis des Kunden konzipiert werden.

Die fachpflegerische Versorgung und soziale Betreuung unserer Kunden wird durch unser kontinuierlich geschultes Team vorgenommen. Dabei wird das Team von vor Ort praktizierenden multiprofessionellen Therapeuten aller Fachrichtungen unterstützt.

Eine ärztliche und fachärztliche Versorgung ist gewährleistet.

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Im Klostergarten 10
59514 Welver
Ansprechpartner

Einrichtungsleitung
Marwin Küberski